AuDeSa

 
Autonom-First-Aid-Service
 
Am 18. Juni 2008 in München traf sich im "legendären" Kafe Marat eine kleine Ansammlung von vier, damals noch ein wenig verplanter Aktivisten, die im Grunde genommen kaum Ahnung von dem hatten, was ihnen da vor Augen schwebte (deswegen auch ein wenig verplant).
 
Voller Entschlossenheit gründeten sie eine Demo-Erst-Helfer Gruppe, ganz im Stil einer Affinity-Group und nannten das ganze kurzerhand AuDeSa.
 
Die Grundlage war geschaffen. Die Idee gewann sehr schnell Anhänger. Doch was ist eigentlich AuDeSa?
 
AuDeSa setzt sich aus den Wörtern Autonom, Demonstration und Sanitäter zusammen.
 
  • Autonom: Unabhängig, selbstverwaltend. Die Gruppe gehört keiner politischen Partei und auch keiner anderen politischen Gruppierung an. Die AuDeSa steht somit für sich allein. Die AuDeSa ist somit politisch neutral.
  • Demonstration: Der Einsatzort der AuDeSa. Die AuDeSa ist auf Demonstrationen (fast) aller Art anwesend.
  • Sanitäter:Nunja, eigentlich nicht Richtig Sanitäter. Das Wörter Sanitäter und Sanitätsdienst beziehen sich eigentlich nur auf den Namen. In Wirklichkeit ist die AuDeSa eine Ansammlung freiwilliger Erst-Helfer, die auf Demonstrationen auch Ausdrücklich als ERST-HELFER gekennzeichnet sind.
Schön und gut. Aber was versteht die AuDeSa unter Erst-Helfer und Erste-Hilfe?
 
  • Ersthelfer: eine Person, die als zufälliger Helfer bei einem Notfall hilft (indem sie beispielsweise Erste Hilfe leistet)
  • Erste-Hilfe: Die Erste-Hilfe hat für die AuDeSa mehrere Aspekte als nur im klassischem Sinne. Für die AuDeSa besteht die Erste-Hilfe im wesentlichen aus Prävention und Aktion. Prävention bedeutet hier Beobachtung, Deeskalation und Vermittlung zwischen Polizei und Aktivisten. Und Aktion bedeutet direkte Erste-Hilfe. Sei es nun die Versorgung mit Wasser und Traubenzucker oder die schnelle Wundversorgung.
Für die AuDeSa sehen die Hilfsmaßnahmen in etwa folgender Maßen aus:
 
Sollte ein Aktivist Hilfe benötigen, wird dieser medizinisch Versorgt und nötigenfalls für die Versorgung abgeschirmt. Sollte es die Situation erfordern wird die AuDeSa einen Abtransport organisieren, damit dem Verwundeten professionelle medizinische Hilfe geleistet werden kann. Sollte ein durchdringen zu dem Hilfsbedürftigen nicht möglich sein, wird versucht einen Kontakt zu den Polizeikräften herzustellen um eine medizinische Erst-Versorgung zu erwirken. Sollte dies immer noch nicht möglich sein, wird die AuDeSa die Situation weiter beobachten, sowie dokumentieren und währenddessen den Ermittlungsausschuss und professionelle Hilfskräfte verständigen.
 
Auf keinen Fall unterstützt die AuDeSa Aktionen körperlicher Gewalt. Sie ist stehts gegen die Anwendung körperlicher Gewalt. Somit Distanziert sich die AuDeSa von allen gewaltätigen Ausschreitungen diverser Demonstrationen. Des Weiteren beteiligt sich die AuDeSa nicht an Gefangenenbefreiungen. Sie wird höchstens Versuchen Verhaftete zu versorgen. Doch auch dies nicht unter Anwendung von Gewalt, sondern mit Hilfe von Deeskalation und Vermittlung.
 
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