AuDeSa

Bericht über das Gelöbnis der Bundeswehr am 30.07.09 in München

Auf der Hälfte zwischen Stachus und Marienplatz war die erste Absperrung und Kontrollpunkt, die zweite Absperrung und Kontrollpunkt war ca. 10 Meter dahinter. Die Bundespolizei sowie die Landespolizei waren stark vertreten.

Am Rathausplatz waren luftbewegliche, kampfunterstützende und gepanzerte Kräfte, sowie Gebirgsjäger, Sanitäter und Marinesoldaten anwesend.


An der Absperrung am Rathaus waren viele Feldjäger anwesend zur Absicherung. Ebenso waren mehrere Feldjäger auf den Balkonen des Rathauses zu sehen.

14:18 die Proteste beschränkten sich auf beide Seiten vom Rathaus; zwischendurch war leise etwas Lärm zu hören

14:22 es wurden zwei Abführungen vorgenommen; Grund unbekannt

14:25 die Stimmung war friedlich aber dennoch leicht angespannt; zwischenzeitlich war ein pfeifen zu vernehmen

14:29 die dritte Abführung wurde vorgenommen wegen Flyer werfen

14:31 zentral vor dem Rathaus hatte sich ein Protestant mit einem großen roten Ballon mit dem Aufdruck „Krieg dem Krieg“ hingestellt; dieser wurde nicht abgeführt

14:32 die vierte Abführung wurde vorgenommen wegen Bewaffnung

14:33 ein Protestant ging vor dem Rathaus im zentralen Bereich hin und her, währenddessen hob er eine „PEACE“ Flagge in die Höhe

14:39 die fünfte Abführung wurde vorgenommen wegen Pfeifen

14:40 wurden noch zwei weitere Abführungen vorgenommen wegen Flyer werfen hinter die Hauptabsperrung und im rechten zentralen Bereich

14:44 es war von der linken Seite vom Rathaus und vom linken zentralen Bereich vor dem Rathaus in die Luft geworfene Flyer zu sehen, Geschrei und Pfeifen zu vernehmen

14:46 wurde die Nationalhymne von der Kapelle gespielt; diese wurde von manchen Passanten mitgesungen und im zentralen Bereich war es währenddessen ruhig

14:57 es wurde im zentralen Bereich gejubelt; an der linken ebenso an der rechten Seite vom Rathaus kamen verachtende Schreie von den Protestanten

14:59 wurde die achte Abführung vorgenommen; Grund unbekannt

15:00 wurde die neunte Abführung während des Abmarsches vorgenommen; Grund unbekannt

Fazit: Es wurden von der AuDeSa neun in vorübergehende Festnahmen, davon eine auf Grund des Mitführens einer Schreckschusswaffe, beobachtet. Die Proteste waren eher laut, dafür friedfertig. Die meisten der Festnahmen standen in Verbindung mit Platzverbote. Im großen und ganzen stieß die Veranstaltung der Bundeswehr bei der Bevölkerung eher auf Unverständnis. Die Polizei musste wieder einmal auf ein übertriebenes Aufgebot zurückgreifen, aus purer Angst vor irgendwelchen Störaktionen.


Das groß angekündigte „bekämpfen“ der Veranstaltung verlief sich wieder einmal im nichts. Wodurch sich in München mal wieder zeigt, dass zwar in der Vorbereitung erst einmal viel heiße Luft ausgestoßen wird, die sich aber dann sehr schnell verflüchtigt und im Nichts verliert.


Das ganze vorgehen im Vorfeld und während der Veranstaltung grenzt bereits an Zensur, da jeder Protest gegen staatliche Veranstaltung erst einmal mundtot gemacht wurde. Fehlt nur noch, dass man jedem Kritiker an dieser Veranstaltung „Vaterlandsverrat“ vorwirft. Schritt für Schritt nähern wir uns also weiter dem Polizei- und Militärstaat.

30.7.09 22:48
 


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