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Erklärung: Quake G8!

Quelle: http://de.indymedia.org/2009/07/255672.shtml

Verhaftungen, Übergriffe und Gewahrsamnahmen werden unsren Kampf nicht aufhalten! Quake G8!

Die Einschüchterungen, die Verdunkelungen, die Lügen in den Nachrichtensendungen, eine Rufmordkampagne, die schändlichen Verhaftungen und die Durchsuchungen gegen Studenten und militante Akivisten von Turin bis Neapel haben nicht genügt: heute Früh wurden die Polizeistürme, die Gewahrsamnahmen die willkürliche Gewalt der Macht in Szene gesetzt. 36 compagni (von den 4 vom kampanischen No G8 Netzwerk) sind in den Händen der Ordnungskräfte, ihre Schuld liegt allein darin, dass sie auf die Straße gegangen sind, um zu sagen, dass der G8 illegitim ist, dass er die politische Ausdrucksform des Profits und der Ausbeutung ist, der Hierarchie und der Diskriminierung.

Während einige die Autobahn nach L' Aquila blockierten, sind ungefähr dreihundert Demonstranten aus dem besetzten Standort vo Roma 3 (1) raus, um in den Straßen zwischen Piramide und Ostiense (2) den Zugang zu verwehren, um so die Ankunft der Delegationen der "Großen" zu verzögern.

Auf die Provokation der Guardia di Finanza (3), die sogleich in Aufstandsbekämpfungsmontur ausgestiegen war, haben die Demonstranten mit dem Umkippen von Müllcontainern und rascher Bewegung in den Parallelstraßen geantwortet. Bis die Leiter der Ordnungskräfte nicht den einfall hatten, die compagni sogar mit den Jeeps zu bestürmen, womit sie den Rückfluss in den besetzten Fachbereich verhinderten, in dem sie jeden Fluchtweg versperrten und sich Straße um Straße in eine Menschenjagd verbissen. Einige Demonstranten wurden sogar von Agents Provocateurs in Zivil festgesetzt, die ihnen bis in Bars und Restaurants hinein folgten! Kurz darauf hat es vor La Sapienza (4) weitere Polizeistürme gegeben, als hunderte Studenten in einem Demonstrationszug das Gelände verließen, um im Angesichts dieses enormen Repressiven Angriffs ihren Dissens zu manifestieren und ihre Solidarität kund zu tun.

Verhaftungen, Gewahrsamnahmen und Polizeiübergriffe können vielleicht Demonstrationen auseinander sprengen, nicht aber unsere Lust, zu kämpfen! Die offenen Tore und die Antwort der Leute, die die Demonstranten aufgenommen und beschützt haben, machen noch klarer deutlich, dass niemand diesen G8 will, weder in Rom, noch in L' Aquila! Denn alle wissen, wofür er steht: Krise, Prekarität, Entlassungen, und im Rest der Welt, Hunger und Krieg...

Schon seit heute Nachmittag und dann weiter an den kommenden Tagen, auf der internationalen Demonstration am 10. Juli an der Seite der Erdbebenopfer, werden wir weiter laut rufen, dass unsere Ideen sind, die Ideen des Friedens, der Freiheit und der sozialen Gleichheit, die den einzigen realen Ausweg aus der Krise darstellen.

In diese, Augenblick des Angriffs auf die Grundrechte der Meinungsfreiheit, während die am weitesten rechts ausgerichtete Regierung, die Italien seit dem Faschismus gekannt hat versucht, durch einen Würgegriff aus Sicherheitswahn und Repression ihre Schwierigkeiten und ihre Schwächen vergessen zu machen, rufen wir alle compagni und compagne und alle demokratischen Bewusstheiten dieses Landes dazu auf, zur Unterstützung der Demonstrationen auf die Straße zu gehen.

7. Juli

Rom - um 17 Uhr Anti-G8 Demonstration anb der Piazza Barberini

Neapel - 17 Uhr Antirepressionsdemonstration ab Piazza San Domenico.


KAMPANISCHES NETZWERK IN SOLIDARITÄT MIT DEN BEVÖLKERUNGEN DER ABRUZZEN


A.d.Ü.:

(1) Römische Universität, Fachbereich Architektur
(2) U Bahnhöfe in Rom
(3) Zoll- und Steuerpolizei
(4) Universität von Rom
7.7.09 23:29
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Rob (8.7.09 09:28)
Was die Italienischen Polizeibehörden da machen, ist absolut überzogen. Ich könnte es ja Vestehen, wenn diese G8 Gipfel einen ERfolg für die Menschen und die Umwelt hätten, aber dort treffen sich nur ein Haufen Idioten und Quatschen, aber erreichen tun sie nichts. Wenn man die Kosten für die Sicherheit von denen sieht, wird einem Schlecht, mit den kosten die dieses G8 Gipfel verusachen, könnte man schon wieder ein ganzes Stück von dem Zerstörten Dorf wieder aufbauen.
Die Politik ist so unlogisch. Die Politiker sollten lieber mal auf die Straße gehen, und in die Gesichter der Menschen sehen, statt sich auf ihren Millionenteuren Berater zu verlassen. Dann würden sie sehen, wie die Wirkliche Lage ist

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